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Oktober 18, 2011

Die nächste Stufe von OccupyFrankfurt

Derzeit solidarisieren sich alle Parteien und auch Frau Merkel mit unserem Protest. Es läuft etwas schief, wenn sich eine Bundeskanzlerin mit unserem Protest solidarisiert, die in Deutschland und in ganz Europa eine unsoziale Politik vorrantreibt. Unsere Bewegung und unser Camp ist noch sehr sehr Jung. Daher ist es verständlich, dass noch Unklarheit herrscht. Doch wir haben in kürzester Zeit die Medien in den Bann gezogen und unseren Platz vor der EZB erkämpft. Nun muss auch der nächste Schritt kommen.

Wir dürfen der Presse nicht mehr vermitteln, wir hätten keine Ziele und wären lediglich eine Plattform. Somit schwächen wir unsere sehr kraftvolle Aussage, die wir haben. Wir dürfen uns nicht von Ängsten leiten lassen, wir würden falsch verstanden werden. Die Zeit ist reif für eine Veränderung, dass kann auch durch eine falsche Antwort an ein Reporter nicht verhindert werden. Unsere Basisdemokratie im Camp, sollte kein Hinderniss sein offen mit den Menschen und der Presse zu reden. Selbst wenn jemand eine Aussage trifft, die kein Konsens ist, so müssen wir daran denken, dass auch die Basisdemokratie von Streit und Diskussion lebt.

Wir haben derzeit vielleicht noch keine endültigen Lösungen, aber Ziele haben wir allemal. OccupyFrankfurt ist zu einem großen Teil über das Internet entstanden, wir wissen welche Kräfte und Veränderungen gemeinsame soziale Arbeit bewirken kann. Das ist die Erkenntnis die viele Menschen treibt, es zeigt sich, dass viel mehr Möglich ist als es viele glauben. Man muss sich erst bewusst werden, was alles Möglich ist um zu sehen in welch schlechten Verhältnissen wir Leben. Der Mensch und seine Interaktion mit anderen muss endlich wieder Mittelpunkt der Politik sein.

Lasst uns an einem Manifest schreiben, auf das sich die Reporter stürzen können, das wir der Politik entgegenschmettern können. Unsere Ideale, unsere Vision, unsere Zukunft. lasst uns mutig sein, lasst uns dafür einstehen, es ist unsere Zukunft, lasst sie uns endlich in die Hand nehmen.

Wir müssen Merkel zeigen, dass uns ihre Politik nicht passt. Wir müssen ihr zeigen, dass wir es nicht mehr zulassen wenn Griechen als Sündenbock missbraucht werden. Wir müssen zeigen, dass wir es endgültig satt haben. Lasst uns Frankfurt und der ganzen Welt zeigen, dass wir hier sind und wir nicht mehr mit unserem Widerstand stoppen, bis der Mensch wieder im Mittelpunkt steht.

Oktober 17, 2011

OccupyFrankfurt – 17. Oktober

Bin wieder im Camp und der erste Eindruck ist einfach gewaltig. Das erste was man sieht, wenn man ankommt, sind 2 große Pavillions unter dem berühmten Eurozeichen vor der EZB. Eines ist für die Essensausgabe da, das andere für die IT, hier wird gerade unter hochleistung dafür gesorgt, dass Internet im Camp vorhanden ist. Bisher gibt es schon Internetzugang durch offene Handy WLans.

Hinter dem Eurozeichen ist eine große Wiese mit mindestens 40 Zelten, die unter 2 großen Bäumen zumindest einen spärlichen Schutz vor Wind und Wetter bieten. Vor jedem stehen politische Plakate, die Empörung und Ideen der Bewohner zum Ausdruck bringen.

Zwischen Pavillions und den Behausungen erstreckt sich ein kleiner Pfad auf dem sich die Menschen auf Stühlen vor Lagerfeuern sammeln. Hier finden die vielen interesannten Diskussionen über die Macht der Finanzmärkte statt, aber auch Beispielsweise eine junge Frau die über die Zustände in Afrika erzählt. Hier fangen auch viele Kameras die Athmosphäre des Camps auf.

Minütlich kommen Vertreter verschiedener Gruppen und bieten ihre Unterstützung an. Auch viele Materialspenden kommen immer wieder an: Großzelte, Essen, Steckdosen, Beamer, sogar Blumen. Am Samstag ist schon die nächste große Demonstration angemeldet. Bis dahin wird das Camp noch weiter wachsen und besser organisiert, es wird diskutiert und mit kreativen Spontanaktionen Aufmerksamtkeit erzeugt.

Oktober 16, 2011

OccupyFrankfurt – 16. Oktober

Nach einem gewaltigen Protest von 8000 Menschen steht nun auch in Frankfurt ein Camp, wie in New York. Hier gibt es nun endlich die Möglichkeit sich offen zu empören, zu diskutieren, zu gestalten und zu engagieren!

Es stehen inzwischen schon 40 Zelte im Camp. Hunderte Menschen verwirklichen dort ein enormes Engament für einen wechsel hin zu einer sozialen Gesellschaft. In der ersten Nacht sind schon 100 Menschen dort draußen geblieben.

Ab Morgen werde ich Intensiver über das Campleben berichten.

Oktober 13, 2011

OccupyFrankfurt Stand 13. Oktober

In den letzten Tagen vor der großen Demo und dem Beginn unseres Protestcamps steigt das Engament und die Öffentlichkeitsarbeit nochmals. Heute Abend wird Wolfram Siener von OccupyFrankfurt bei Maybrit Illner (ZDF) um 22:15 Uhr auftreten und über unseren Protest aufklären. Ein Vorabinterview kann man sich in der ZDF-Mediathek anschauen.

Außerdem wird es Heute ein Treffen im Club Voltaire um 20:00 Uhr geben. Dort werden sich die einzelnen Teamleiter und andere Freiwillige nochmals absprechen. Es wird davon auch ein Protokoll erstellt, welches veröffentlicht wird.

Update: Heute gab es ein Termin mit dem Ordnungsamt dabei sind folgende Neuerungen herraus gekommen:

  • Der Treffpunkt wurde auf den Rathenauplatz (nähe Hauptwache) verschoben, da mehr Teilnehmer erwartet werden.
  • Es werden Dixi-Klos gefordert. Darum muss sich nun noch gekümmert werden.
  • Kein Vandalismus! Die Verantwortlichen der Demonstration sind dafür haftbar.
  • Die beste Neuigkeit: Die Mahnwache ist genehmigt und kann unbegrenzt andauern. Vor der EZB sind sogar mindestens 10 Zelte vom Ordnungsamt erlaubt worden.

Ob sich die Demonstranten mit 10 Zelten zufrieden geben werden, um gegen die Finanzmächte anzukämpfen ist eine andere Frage.

Du weißt noch nicht was OccupyFrankfurt eigentlich genau ist? Ich empfehle dir mein Artikel zu den Hintergründen. Ansonsten www.occupyFrankfurt.de

Oktober 12, 2011

Maybrit Illner Interview mit OccupyFrankfurt

Ein vorab-Interview mit Wolfram Siener von OccupyFrankfurt wurde vom ZDF veröffentlicht.

Das Interview ist hier zu erreichen: http://bit.ly/noOJBv

Am Donnerstag tritt Wolgang Siener bei Maybrit Illner zum Thema “Griechen pleite, Banken in Not – wer rettet den Steuerzahler?” auf. Die Sendung läuft um 22:15 im ZDF.

Oktober 12, 2011

OccupyFrankfurt Stand 12. Oktober

Am 15. Oktober beginnen in Deutschland die Menschen in großen Massen auf die Straße zu gehen, um der Demokratie endlich wieder ein Gesicht zu geben. Vor der EZB in Frankfurt wird hierfür ein Protestcamp errichtet, auf dem jeder öffentlich seinem Protest Ausdruck verleihen, Ideen einbringen und sich hin zu einer Änderung zur echten Demokratie engagieren kann.

Auch heute erreichen uns wieder sehr gute Nachrichten, und die Bewegung wird immer größer. An diesem Tag finden noch sehr viele Interviews mit den Medien statt. Viele weitere Gruppen und Bündnisse aus der weiteren Umgebung von Frankfurt, haben ihre Beteiligung und Hilfe versichert, außerdem wird Wolfram Siener, von OccupyFrankfurt am Donnerstag Abend um 22:15 bei Maybrit Illner auftreten..

Inzwischen haben sich viele Organisationsteams gebildet, an denen man sich im Etherpad beteiligen kann. Darunter sind Teams wie Koordinierung, Pressearbeit, Versorgung und sogar ein Erste-Hilfe Team. Beteiligt euch und seid Teil einer Bewegung die für echte Demokratie kämpft.

Oktober 12, 2011

OccupyFrankfurt Stand 11. Oktober

Am 15. Oktober beginnen in Deutschland die Menschen in großen Massen auf die Straße zu gehen, um der Demokratie endlich wieder ein Gesicht zu geben. Vor der EZB in Frankfurt wird hierfür ein Protestcamp errichtet, auf dem jeder öffentlich seinem Protest Ausdruck verleihen, Ideen einbringen und sich hin zu einer Änderung zur echten Demokratie engagieren kann. Die OccupyFrankfurt Bewegung gewinnt enorm an Fahrt und wird derzeit richtig groß und gewaltig; Sie bekommt immer mehr Medienaufmerksamkeit und Berichte in den Zeitungen, immer mehr Menschen erfahren davon und möchten sich endlich engagieren.

  • Erste Zeitungen haben unsere Pressemitteilungen abgedruckt.
  • Medien berichten immer häufiger über unseren anstehenden Protest, Beispiel BR.
  • Der Medienansturm auf unsere Gruppe wächst und wächst, die Anfragen häufen sich.
  • Die Organisation nimmt immer mehr Fahrt auf, Menschen planen und engagieren sich.
  • Es gründen sich mehr Gruppen die sich um bestimmte Themen kümmern wollen, wie Mobilisierung, Pressearbeit, Erste Hilfe oder – am wichtigsten – die Camperrichtung.
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